Lieblingsrezept von Tobias W. (49)
Passend zu meiner Geschichte gebe ich Euch das Rezept vom Lieblingsessen meines Vaters. Das waren ganz einfach Mailänderli. Er liebte diese Weihnachtsguetzli über alles. Eines Tages hat er meine Mutter damit so genervt, weil er jeden Tag frische Mailänderli wollte. Da stellte sie ihm den ganzen Dezember über jeden Abend einen Teller Mailänderli hin. Sie war überzeugt, das würde ihn heilen und er würde Mailänderli nie mehr essen oder ansehen wollen. Doch weit gefehlt, er fand das nicht nur lustig, sondern ass sie täglich auf.
Zum Rezept:
125 g weiche Butter
125 g Zucker
Eine halbe Packung Vanillezucker
Die Schale einer halben abgeriebenen Zitrone
1 Ei
250 g Mehl
1 Eigelb und einige Tropfen Sonnenblumenöl (zum Bestreichen)
Weiche Butter mit dem Stabmixer in einer Schüssel verrühren, Vanillezucker daruntermischen. Zitronenschale und Ei beigeben und weiterrühren, bis die Masse heller wird.
Mehl durch ein Sieb beigeben, zu einem Teig zusammenfügen, leicht kneten und anschliessend in Frischhaltefolie im Kühlschrank für circa 2 Stunden kaltstellen.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Den Teig portionenweise (auf wenig Mehl) ca. 6-7 mm dick auswallen, mit verschiedenen Formen ausstechen und auf das mit Backpapier belegte Backblech legen. Die Mailänderli für ca. 15-20 Minuten wieder kühl stellen.
Eigelb und Öl verrühren und die Mailänderli damit bestreichen. Anschliessend für ca. 10 Minuten in der Mitte des Ofens backen, herausnehmen und auskühlen lassen.
En Guete und viel Spass beim backen.
